Wiederaufbau

Durch zwei Generationen
von 1970 bis heute.

Der Wiederaufbau

Bereits Mitte der 70er Jahre wurde von Albert und Amalie Vah die Möglichkeit eines Wiederaufbaus des Burgturmes durchdacht. Nachdem einige Versionen mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt waren, konnte der Architekt Leo Hajek 1980 die Planungen so weit ausarbeiten, dass die Baugenehmigung mit diversen Auflagen 1980 erteilt wurde.

Der Turm, der nur als Stumpf mit Steinen, Erde und Schutt gefüllt war, musste "ausgeräumt" werden - in harter Handarbeit wurde dann durch die Familie Vah und unter Mithilfe des Nachbarn "Ritter Max" der Turm mit Mauersteinen neu aufgebaut. Da die Baustelle nicht mit Fahrzeugen angefahren werden konnte, musste jegliches Baumaterial mit Hilfe von Schrägaufzügen, Schubkarren und diversen Hilfsmitteln mit der Hand an die Baustelle gebracht werden. Hier hat man im wahrsten Sinne "harte Fron" geleistet. Die Naturstein-Mauerarbeiten hat Albert Vah so perfekt ausgeführt, dass der aufgemauerte Teil nicht von der historischen Substanz zu unterscheiden ist.

Im September 1981 konnte bei schönem Herbstwetter das Richtfest gefeiert werden. Der Turm wurde mit den "Solnhofer Platten" eingedeckt - wie es die Auflagen des LfD vorgesehen hatten. Bis zum Jahr 1986 sind die Fenster nach historischen Vorgaben hergestellt und eingebaut worden. Weil die Bauherren aus beruflichen Gründen keine Zeit mehr für die weiteren Ausbauarbeiten hatten,  fiel der Burgturm in einen "Dornröschenschlaf".

Erst im Jahr 2000 nahm die zweite Generation Susanne und Armin Bachmeier, die Ausbauarbeiten wieder auf. Wasser, Strom und Heizung nahmen Einzug in den Turm und die einzelnen Räume wurden ausgebaut.

Dabei war man immer darauf bedacht, das historische Ambiente und die eigentlich altertümliche Architektur der Romanik mit den Ansprüchen an einen zeitgemäßen Wohnkomfort zu verbinden.

Der Ausbau wurde, soweit möglich, mit natürlichen Baustoffen, ökologischer Isolierung und Beheizung mit Holzpellets, ausgeführt. Der Innenausbau mit Möbeln und die Wand- und Deckengestaltung stellten besondere Ansprüche dar. Diese Arbeit wurde durch Eigenleistung von den jetzigen Bauherren in wochenlanger Feinarbeit in der Freizeit realisiert.

 

Da im Jahr 2008 noch eine Stützmauer gesichert und rückverankert werden musste zögerte sich die Fertigstellung des Amalienturmes noch einmal hinaus, sodass erst im Jahre 2011 das direkte Umfeld mit Terasse und Freitreppe und das Innenleben zum Wohnen fertig ausgebaut war.

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